Gustav Spuren in Jamaika!

Ferro stands in front his muddy houseRichard ‚Ferro’ Murray ist einer unserer talentiertesten Capoeira Schüler und trainiert seit über 3 jahren Capoeira in Kingston. Durch Capoeiraprojekte in Zusammenarbeit mit der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS), insbesondere mit Hilfe von Dr. Joan Neil, konnte Richard eine Stelle in einer Behinderteneinrichtung finden und arbeitet seit ca. 2 Jahren als Betreuer mit autistischen Kindern und Erwachsenen. Zusammen mit seiner Grossmutter, Mutter und Schwester lebt Ferro in dem von Gewalt und Armut gezeichneten Viertel Mountain View im östlichen Teil Kingstons. Seine Mutter, Frau Charlene, arbeitet als Buchhalterin in einem Betrieb und verdient weniger als einen jamaikanischen Mindeslohn, während seine Schwester – Vanda -  zur Schule geht. Letzten Freitag um ca. 23.30 Uhr brachten die heftigen Regenfälle die der Sturm ‚Gustav’ auslöste eine der gemauerten Seitenwände des nahegelegenen Abwasserkanals zum einstürzen und lösten eine starke Überschwemmung aus die mehrere Häuser komplett mitriss und viele andere unter Wasser und Schlamm setzte. Die Familie musste Hals über Kopf aufs Dach flüchten und im Sturmregen mitansehen wie die Flut fast alles HabAppliances, clothes, furniture all covered in mud und Gut zerstörte oder hinforttrug. Nur mit Hilfe der Nachbarn, die die Grossmutter auf Schultern durch das Brusthohe Wasser trugen konnten sie sich in Sicherheit bringen und verbrachten die Nacht in einer nahegelegenen Kirche.

Entrance to the house after clearing out most garbage and mud brought on by the floodGlücklicherweise hielt das Haus, welches fast ausschliesslich aus Holz besteht dem Wasser stand und wurde nicht komplett mitgerissen wie viele andere. Nichtsdestotrotz stellt diese Situation Ferro und seine Familie vor eine grosse Herausforderung da sie schon unter normalen Umständen kaum für ihren Unterhalt sorgen konnten.

Ich glaube diese unglückliche Lage bietet uns eine grossartige Ferro and his family, plus neighbours lending a helping handGelegenheit zu zeigen, dass wir in Notsituationen in unserer ‚Capoeirafamilie’ füreinander da sind und einander helfen. Während wir beim putzen und aufräumen helfen und der Familie durch Sachspenden wie Essen, Putzgerät etc. beistehen, helfen Geldspenden – egal welchen Betrags – natürlich sehr (gebrauchte)Haushaltgeräte, Nahrung, Instandsetzung etc. zu finanzieren.

Bitte beachten Sie das es wichtig ist schnell zu handeln um es der Familie die teilweise im Freien übernachtet zu ermöglichen wieder in ihr Haus zu ziehen und den Schock zu überwinden. Die gesamte Umgebung ist stark mit Schlamm, Abfall und toten Tieren verschmutzt.

Die Fotos und Videos geben einen kurzen Eindruck der Lage vor Ort und zeigen eindrucksvoll wie Jamaikaner sogar im Angesicht eines solchen Unglücks sich ihr Lächeln und ihren Humor bewahren!

Bitte überweisen Sie alle Spenden mit dem Stichwort ‚Ferro’ an folgendes Konto bzw. Benutzen Sie den PayPal button.

Alle Spenden gehen direkt zu Ferro und seiner Familie!

Förderverein Capoeira Alafia
Konto Nr. 517010500
BLZ: 760 40061

 

- Die Entwicklung der Menschheit hängt von der Erkenntniss ab, dass, indem wir jemandem helfen wir tatsächlich uns selbst und allen Menschen zugleich helfen. -

Vielen Dank und herzliche Grüsse aus Kingston.
Axe Capoeira

Dennis Eckart/Prof. Simpson
Contact: denniseckart@capoeirajamaica.org
Cell: +1876 460 2927

Ferro bedankt sich!

More Pictures / Videos:

 
Mud and water covers beds, furniture and clothing Entire house covered with water and mud
Appliances Belonging soaked with mud and water
Houses destroyed Ferro working to rebuild what was destroyed